„Kleiner Satan“, „Krebsgeschwür“: Wie der Iran mit Terror und Atombombe Israel vernichten wollte

vor etwa 1 Jahr

„Kleiner Satan“, „Krebsgeschwür“: Wie der Iran mit Terror und Atombombe Israel vernichten wollte
Bildquelle: NiUS

Israel hasst den Iran nicht – und wohl auch die meisten Iraner den jüdischen Staat nicht. Doch seit der Islamischen Revolution 1979 arbeitet das Mullah-Regime auf die Vernichtung des Staates hin, mit dem man nicht einmal eine gemeinsame Grenze hat. Permanent wird Hass geschürt, werden Terrorgruppen im Ausland unterstützt, wird am Bau der Atombombe gearbeitet. Lesen Sie hier, wie Teheran die Zerstörung Israels plante.

Wenn es um den israelisch-iranischen Konflikt geht, sprechen Deutschlandfunk, Tagesschau und ZDFheute von einer „Erzfeindschaft“. Von der kann jedoch keine Rede sein. Iran, ebenfalls mit den USA verbündet, erkannte als einer der ersten Staaten 1948 den neu gegründeten Staat Israel an, und beide Länder pflegten diplomatische, wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit. Der Schah lieferte Öl, und Israel unterhielt eine Delegation in Teheran.

Das änderte sich schlagartig mit der Islamischen Revolution 1979. Mit der Machtübernahme Ayatollah Khomeinis, der Schah Reza Pahlavi als einen „verkappten Juden“ und „Befehlsempfänger Israels“ titulierte, wurde Israel als „Kleiner Satan“ (neben den USA als „Großer Satan“) dämonisiert, und der Kampf gegen den jüdischen Staat wurde zur Staatsdoktrin. Alle Verträge mit Israel wurden annulliert, die israelische Botschaft in Teheran geschlossen und an die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) übergeben.

Ayatollah Khomeini 1979 mit PLO-Terrorfürst Yassir Arafat.

Seither wird jährlich am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan bei staatlich organisierten Demonstrationen beim „Al-Quds-Tag“ die Auslöschung Israels gefordert – mit dem Schlachtruf „Marg bar Israil“ (Tod für Israel). Israel-Hasser im Westen, unter anderem in den USA, Großbritannien und Deutschland, veranstalten inzwischen ebenfalls Al-Quds-Tage, bei uns seit Mitte der 1990er Jahre.

Ayatollah Ali Khamenei und Mahmud Ahmadinedschad haben den Holocaust wiederholt als „Mythos“ oder „Erfindung“ bezeichnet. Letzterer organisierte 2006 die sogenannte „Internationale Konferenz zur Überprüfung der globalen Sicht des Holocaust“ in Teheran, an der eine gruselige Judenhasser-Querfront aus linken Antizionisten, Rechtsextremisten und Islamisten aus 30 Ländern teilnahm. Dort wurde die Shoah geleugnet und Israel das Existenzrecht abgesprochen.

Islamistische Tradition: das Herumtrampeln auf Israel- und USA-Flaggen

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