Der Krieg ist für das mörderische Mullah-Regime in Teheran nicht nur ein äußerer Ausnahmezustand. Er ist ein Tarnnetz für den fortgesetzten Terror im Inneren. Während draußen über Israel, die USA, die Emirate, den Ölpreis und die Straße von Hormus geredet wird, arbeitet die Islamische Republik an ihrer eigentlichen Priorität: Gegner des Regimes foltern und vernichten, Zeugen einschüchtern, das eigene Volk in Angst halten. Nach Angaben der Iran Human Rights Society wurden allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres 657 Menschen hingerichtet. Das ist Staatsterror in industriellem Takt.
Unter den bekannten Opfern sind zahlreiche Demonstranten der Proteste im Januar, ein wegen angeblicher Spionage für Israel Verurteilter und Iraner, denen „bewaffnete Rebellion“ vorgeworfen wird.
Dazu kommt die Internetsperre. Sie ist Teil des Repressionsapparats. Wer das Netz abdunkelt, will nicht nur Kommunikation stören. Er will verbergen, wer bereits ermordet wurde und wer als Nächster zum Galgen geschleift wird. Ein gefestigtes Terrror-Regime sperrt weg, tötet demonstrativ und massakriert sein eigenes Volk.
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