Der Krieg im Nahen und Mittleren Osten setzt den globalen Ölhandel und die Börsen stark unter Druck. Bundesweit sind die Spritpreise über das Wochenende spürbar gestiegen. Autofahrer mussten sich am Montag an den Tankstellen auf deutlich höhere Preise einstellen.
Der Literpreis für Benzin E10 stieg seit Freitag um 6,1 Cent. Der Diesel verzeichnete einen Preisanstieg von 7,0 Cent und erreichte damit den höchsten Wert seit Oktober 2023. Zahlreiche Autofahrer bemerkten den Anstieg persönlich an den Zapfsäulen. Als Beispiel: An mehreren Tankstellen in Neubrandenburg bewegten sich die Spritpreise am Montagvormittag knapp unter der Zwei-Euro-Marke. Der Diesel kostete bei Aral beispielsweise 1,91 Euro, der Superpreis lag bei 1,99 Euro, wie der Nordkurier berichtete. Vereinzelt überstiegen die Spritpreise in Niedersachsen sogar die Zwei-Euro-Marke. In Hannover kostete der Liter Super am Dienstagmorgen 2,05 Euro.
Laut dem ADAC ist kein Halt in Sicht. Die Preise für Benzin und Diesel sollen im Laufe des Tages noch um einige Cent steigen. „Ich befürchte, dass es heute an den Zapfsäulen noch weiter nach oben geht“, warnte der Kraftstoffmarktexperte des ADAC, Christian Laberer. „Die Zahlen am Vormittag deuten auf eine Dimension von drei bis vier Cent hin.“
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










