Mit dem Iran-Krieg in der dritten Woche gehen die iranischen Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr im Persischen Golf ungehindert weiter. Durch US-amerikanische und israelische Luftschläge wurde die militärische Fähigkeit des Irans für Angriffe auf Nachbarländer zwar empfindlich getroffen – Drohnen- und Raketenangriffe sind teils um 90 Prozent zurückgegangen –, aber einzelne Attacken auf Tanker im Golf reichen aus, um dort den gesamten Verkehr durch die Straße von Hormus in einer Schockstarre verharren zu lassen.
Währenddessen geht der iranische Ölexport quasi ungehindert weiter – auch weil die USA und Israel nicht wie das Mullah-Regime Tanker angreifen. Stattdessen fasst man jetzt immer weiter eine andere Option in den Blick, über die Apollo News bereits vergangene Woche berichtete: die Insel Charg. Jene iranische Insel, die nur sechs Kilometer lang und vier Kilometer breit ist, aber über die mehr als 90 Prozent der iranischen Ölexporte abgewickelt werden.
Inzwischen haben die USA die Insel bereits aus der Luft angegriffen – zumindest die militärischen Stellungen dort. Die Ölanlagen hat man bewusst unangetastet gelassen. Eine Zerstörung dieser wäre auch gerade im Fall eines Regime-Sturzes in Teheran ein Hindernis für die Wiederaufnahme der Ölexporte. Stattdessen fasst man jetzt die Option eines Bodeneinsatzes zur Übernahme der Insel und ihrer Anlagen ins Auge.
PUTINS KRIEG: Ukraine im Wettlauf gegen die Zeit! Russen erkämpfen sich die Überhand zurück | STREAM










