Seit mittlerweile 18 Tagen ist im Iran das Internet weitgehend abgeschaltet worden – das schreibt die Organisation NetBlocks. Gerade deshalb ist das Ausmaß der weiteren Geschehnisse in dem Land schwer abzuschätzen. Laut der Organisation versucht das Mullah-Regime derzeit, Sicherheitslücken zu schließen, um so die Kommunikation mit der Außenwelt möglichst abzuschneiden.
Angesichts dessen scheinen die Demonstrationen im Iran mittlerweile deutlich schwächer auszufallen als noch vor wenigen Wochen. Das liegt zugleich am brutalen Umgang der Sicherheitskräfte mit Regimegegnern. Die Zahl der Toten und Verletzten ist dabei umstritten: Das Regime selbst hat bereits über 5.000 Tote bestätigt – die Menschenrechtsorganisation Internationales Zentrum für Menschenrechte im Iran (ICHR) berichtet unterdessen von über 40.000 Toten. Der Exil-Oppositionsführer und iranische Thronprätendent Reza Pahlavi ging in einem Interview kürzlich von mindestens 20.000 Toten aus.
Fest steht, dass die Niederschlagung der Demonstrationen so unerbittlich war wie noch nie zuvor in der Geschichte der Islamischen Republik: Bei dem bislang größten Aufstand gegen das Regime, nach der Ermordung der kurdischstämmigen Mahsa Amiri im September 2022, wurden laut Oppositionellen lediglich rund 500 Demonstranten getötet.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










