Institut der deutschen Wirtschaft: Wohnen wird 2026 noch teurer

vor 7 Monaten

Institut der deutschen Wirtschaft: Wohnen wird 2026 noch teurer
Bildquelle: NiUS

Käufer und Mieter von Wohnungen und Häusern müssen im nächsten Jahr noch mehr bezahlen. Schon seit Monaten ziehen die Immobilienpreise an, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Gerade in den Ballungsräumen ist günstiger Wohnraum kaum zu finden. Eine Besserung für Mieter und Käufer ist vorerst nicht in Sicht: Denn während das Angebot knapp bleibt, sind die Baukosten und Zinsen gestiegen. Michael Voigtländer, Immobilienfachmann am Institut der deutschen Wirtschaft (IW), erwartet, dass die Preise für Wohnungen und Häuser 2026 anziehen. „Ich rechne mit einem moderaten Anstieg von drei bis vier Prozent, aber nicht rasant wie in den 2010er-Jahren.“

Für Druck sorgt die wachsende Zahl der Menschen, die allein wohnen. „Der Anteil an Einpersonenhaushalten nimmt stetig zu, was den Wohnraumbedarf unabhängig von der Bevölkerungszahl erhöht“, schreibt Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der Bank ING. „Die durchschnittliche Haushaltsgröße sinkt kontinuierlich und liegt derzeit bei 2,0 Personen.“ 1991 waren es rechnerisch 2,3 Menschen. Ursachen sind spätere Familiengründung und eine sinkende Geburtenrate. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung zufolge soll der Anteil der Einpersonenhaushalte bis 2045 um zwei Prozentpunkte auf 44 Prozent steigen.

Dunkle Wolken am Horizont: Auch in München steigen die Preise für Mietwohnungen.

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