Inmitten im Oster-Reiseverkehr hat am Donnerstagabend hat in einem ICE auf der Strecke von Köln nach Frankfurt ein 20-jähriger Mann mit einem Anschlag gedroht und pyrotechnische Gegenstände im Zug gezündet. Zwölf Fahrgäste wurden leicht verletzt.
Nach Angaben der Polizei warf der Tatverdächtige gegen 20.55 Uhr in dem ICE 19 am Bahnhof Siegburg mehrere sogenannte Softair-Böller in den Gang, die mit Kunststoffkugeln gefüllt gewesen waren. Zunächst war von vermeintlichen Schüssen die Rede, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Spätere Untersuchungen ergaben jedoch, dass es sich um gezündete Feuerwerkskörper handelte. Die genaue Art der verwendeten Gegenstände blieb zunächst unklar.
Zeugen berichteten von Panik im Zug: Es habe gequalmt, Kunststoffsplitter seien durch den Waggon geflogen. Einige Fahrgäste erlitten Knalltraumata, andere leichte, oberflächliche Hautverletzungen. Die meisten der Reisenden kamen jedoch mit dem Schrecken davon.
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