Schärfere Töne in der Debatte um die Rückkehr syrischer Geflüchteter: Der Chemnitzer CDU-Innenpolitiker Marc Henrichmann, Vorsitzender des parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, betont gegenüber der „Bild“-Zeitung, dass der ursprüngliche Fluchtgrund weggefallen sei.
Statt eines Rückkehrhindernisses dürfe der in Deutschland zu erwartende wirtschaftliche Vorteil nicht größer sein als das Interesse am Wiederaufbau in Syrien. Die Regierung müsse den Geflüchteten daher „ruhigen Gewissens sagen können: Ihr könnt ausreisen.“
Die Zahlen belegen bisher jedoch eine zurückhaltende Resonanz: Laut dpa-Daten des Bundesinnenministeriums haben bis Ende August nur 1867 geförderte Rückkehrer Deutschland Richtung Syrien verlassen – ein kleiner Anstieg gegenüber den nur 804 bis Ende Mai, aber weiterhin insgesamt niedrig.
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