Die Fraktionsspitze der Grünen im Bundestag sieht mehr Klimaschutz als wesentlichen Treiber bei der wirtschaftlichen Entwicklung. „Das grüne Wirtschaftswunder geht erst los“, sagte die Co-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann dem Handelsblatt in einem Doppel-Interview mit der Co-Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge. Und beide machen klar, wo sie den Wohlstand der Zukunft sehen: „Ohne Klimaschutz, ohne Transformation kann es auch keinen Wohlstand mehr geben. Ideen der CDU wie das Zurückdrehen des Verbots von Verbrenner-Autos ab 2035 werden der Wirtschaft nicht helfen, sondern nur Unsicherheit schüren und uns im internationalen Wettbewerb zurückwerfen.“
Dröge sieht die Erfolge der grünen Regierungszeit in den kommenden Jahren erst erscheinen
Im Jahr 2023 hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gesagt, wegen der hohen Investitionen in den Klimaschutz seien hohe Wachstumsraten wie zu Zeiten des „Wirtschaftswunders“ in den 1950er und 1960er Jahren zu erwarten. Diese Aussagen waren unter anderem von Wirtschaftsverbänden kritisiert worden. Derzeit befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer Krise. Nach zwei Rezessionsjahren in Folge wird für 2025 allenfalls ein Mini-Wachstum erwartet.
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