Die islamistische Terrororganisation Hamas hat ihre Strategie geändert. Sie benutzt Europa nicht länger nur als Rückzugsort und Finanzierungsquelle, sondern plant konkrete Terroranschläge auf dem Kontinent. Wie knapp Berlin, Wien und Paris Anschlägen zum zweiten Jahrestag des 7. Oktober entkommen sind, zeigt jetzt eine Recherche der Welt.
Sie berichtet aus einer 214-seitigen Anklageschrift des Generalbundesanwalts und beschreibt, wie die Terroristen vorgingen, welche Ziele sie hatten und wie die Sicherheitsbehörden dank eines Spitzels kurz vor den Anschlägen erfolgreich eingreifen konnten. Der Kern der Erkenntnisse: Die Hamas wollte zwei Jahre nach dem Massaker an israelischen Zivilisten am 7. Oktober 2023 Terroranschläge auf jüdische Ziele in Deutschland, Frankreich und Österreich verüben.
Die Welt rekonstruiert eine besonders eindrückliche Szene. Am 1. Oktober 2025 trafen sich demnach Ahmad I., ein in Damaskus geborener deutscher Staatsbürger, und der 43-jährige Libanese Wael M. im Berliner Stadtteil Moabit. Sie trafen sich, um eine jugoslawische Kalaschnikow-Variante, acht halbautomatische Pistolen und über 600 Schuss Munition zu übergeben.
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