Es war eine bemerkenswerte Schlagzeile, die die britische Boulevard-Zeitung The Sun am Dienstag abdruckte: „The Amazon Killer“ prangte in großen Lettern auf der Titelseite, daneben das Konterfei von Axel Muganwa Rudakubana, dem 18-jährigen Messerangreifer, der Ende Juli in der britischen Kleinstadt Southport auf Mädchen eines Tanzkurses einstach. Die sechsjährige Bebe King, die siebenjährige Elsie Stancombe und die neunjährige Alice da Silva Aguiar starben bei der Attacke.
So berichtete die Sun.
Beim Prozessauftakt am Montag, bei dem sich Rudakubana schuldig bekannte, wurde bekannt, dass er das Tatmesser auf Amazon bestellen konnte. Nicht etwa das Giftgas Rizin, das der ruandischstämmige Täter herstellen wollte, oder seine Tatmotive standen im Vordergrund – sondern die Verfügbarkeit von Messern auf Amazon.
Axel Muganwa Rudakubana tötete Elsie Dot Stancombe, Alice da Silva Aguiar und Bebe King mit einem Messer.
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