Griechenland kämpft gegen neue Migrantenwelle aus Libyen

vor 2 Monaten

Griechenland kämpft gegen neue Migrantenwelle aus Libyen
Bildquelle: Tichys Einblick

Nicht nur Keir Starmer will Großbritannien wieder stärker der EU annähern, auch die BBC mischt erneut mit in der EU-Migrationspolitik. Aus einem neueren „Bericht“ des britischen Senders könnte man lernen, dass am Evros noch immer keine Ruhe eingekehrt ist. Vielmehr sieht man mehrere Personen – es wurden natürlich mal wieder Frauen und Kinder gefilmt –, die in einer Landschaft sitzen, die wohl in Nordgriechenland liegen könnte. Doch dann kommen in dem Video maskierte junge Männer angerannt und treiben die gerade erst angekommenen Migranten zurück. Angeblich stehen die Männer in Diensten der Regierung, das behauptet die BBC mit Verweis auf „umfangreiche Belege“. Der Sender will sogar die Polizeidokumente gesehen haben. Premierminister Mitsotakis sagte, er wisse „absolut nichts“ von diesen Vorwürfen. Die Behörden des Landes äußerten sich nicht zu den Vorwürfen.

Bei dem Video könnte es sich um ein linkes NGO-Propagandavideo handeln. Derlei ist leicht zu fabrizieren, und man hat schon einiges in der Art gesehen. Der Vorfall ist aber auch andersherum bezeichnend, wenn man davon ausgehen soll, dass es wirklich Migranten-Söldner sind, die da auf neue illegale Migranten losgelassen werden. Das würde bedeuten, dass die Ressource Migrant in Griechenland schon in einer Fülle vorhanden wäre, die es erlaubt, Migranten gegen Migranten einzusetzen – wenn der BBC-Bericht wahr wäre. Angeblich stammen die Söldner u. a. aus Pakistan, Syrien und Afghanistan. Von diesen drei Volksgruppen gibt es viele in Griechenland, und so treffen auch solche BBC-Berichte in dem Land meist auf taube Ohren. Man hat genug von einem Leben im Samariter-Komplex.

Plevris beharrte nun im Gespräch mit dem staatlichen Fernsehen ERT darauf, dass die Regierung die Grenzen nicht öffnen werde. Man werde sich auch weiterhin „im Rahmen der Legalität“ bewegen, aber jede Möglichkeit zum Schutz der Grenzen ausschöpfen. Man kann sich diesen Kampf nicht heroisch genug vorstellen angesichts der internationalen Mafia – kann man sie anders bezeichnen? –, die für die Neubesiedlung des europäischen Kontinents eintritt. Medien wie die BBC gehören dazu, „NGOs“ natürlich und viele internationale Organisationen von den UN bis zur EU.

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