Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel würde von den Grünen für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen werden – dieses Gerücht, das nach Berichten der Bild in CDU-Kreisen kursierte, sorgte in der vergangenen Woche medial für Aufsehen. Spätestens als die Altkanzlerin ihre Kandidatur als „abwegig“ bezeichnete, schien es so, als sei das Gerücht völlig aus der Luft gegriffen. Doch plötzlich kommt Bewegung in die Sache: In Politik und Medien reißen die Gerüchte über eine Merkel-Kandidatur nicht ab, und sie findet bereits erste Fürsprecher.
Losgetreten wurde die mediale Offensive dabei vom Spiegel. Das Magazin veröffentlichte am Dienstag ein Interview mit dem grünen Ex-Umweltminister Jürgen Trittin. „Natürlich ist eine ehemalige Kanzlerin mit dieser weltpolitischen Erfahrung geeignet für das Amt des Staatsoberhaupts“, erklärte dieser gegenüber dem Spiegel. Trittin merkt an, dass man Merkels Entscheidung dennoch respektieren sollte.
Dieser wollte davon plötzlich nichts mehr wissen und behauptete nach der Veröffentlichung des Interviews, der Spiegel habe seine Aussage mit dem Titel „Jürgen Trittin kann sich Angela Merkel als Bundespräsidentin vorstellen“ verdreht. „Gehts noch ?“, so konfrontiert der Grünen-Politiker das Magazin am Dienstag auf X.
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