Der Protest aus den eigenen Reihen gegen den Kurs von CDU-Chef Friedrich Merz in den Koalitionsgesprächen nach der Bundestagswahl war unüberhörbar. Sogar CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann räumte ein, dass es mehr Austritte gab. Einer von diesen Enttäuschten war der Krefelder Unternehmer Gerald Wagner, der im März wegen Merz die CDU nach rund zwanzig Jahren Mitgliedschaft verließ.
Die aktuelle Folge „Schuler! Fragen, was ist“ sehen Sie hier:
Mit seiner Beteiligungsfirma sanierte Wagener verschiedene Firmen (u.a. „Schneekoppe“), kaufte Markenrechte und eröffnete in den neunziger Jahren Geschäfte in Russland. Noch im Wahlkampf unterstützte er die Union auch finanziell. Bei „Schuler! Fragen, was ist“ erklärt Wagener, warum er nach der Wahl mit der Union brach. „Noch bevor die Regierung legitimiert war, haben sie eine gigantische Staatsverschuldung angeschoben. Und das war für mich A ein Wortbruch und damit B nicht hinnehmbar.“
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