„Hilfe, es wird ein Junge!“ Gender Disappointment – der krankste Trend im Internet

vor 5 Monaten

„Hilfe, es wird ein Junge!“ Gender Disappointment – der krankste Trend im Internet
Bildquelle: NiUS

Schwangere Influencerinnen, die beim Anblick des Ultraschallbildes entsetzt zusammenbrechen, Gender-Reveal-Partys, die in bitteren Tränen enden – und das alles nur, weil ein Baby mit dem vermeintlich falschen Geschlecht unterwegs ist: dem männlichen.

„Gender Disappointment“, also Enttäuschung über ein bestimmtes Babygeschlecht, das ist seit Jahren ein immer stärkerer Trend bei vielen Eltern. Natürlich haben viele Menschen während der 40 Wochen Schwangerschaft insgeheim eine Präferenz. Doch spätestens, wenn das Baby in ihrem Arm liegt, ist das egal. Jetzt wollen uns Influencer weismachen, es sei eben nicht egal. „Wenn ‚Hauptsache gesund‘ nicht ausreicht“, beschreibt das Portal Babelli.de dieses Phänomen.

Als Jenny Frankhauser, die Schwester von Reality-Star Daniela Katzenberger, 2022 ihr erstes Baby erwartete und sich genau das wünschte, ein gesundes Kind, da gab es einen Shitstorm. Wie sich denn bitte ein nicht gesundes Kind fühle, wenn es das lese, fragten erboste Follower. Frankhauser, die mittlerweile Mutter zweier Söhne ist, schoss damals zurück: „Regt die Mutti nicht auf!“

Angefeindet, weil man sich ein gesundes Kind wünscht? Wer damals dachte, der Gipfel des Irrsinns sei schon erreicht, der irrt. Jetzt ist für Schwangere, glaubt man dem Trend, vor allem eins wichtig: bloß keinen Jungen!

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