Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige warnt in einem Hirtenbrief öffentlich vor der AfD. Als Ausweg aus der aktuellen „Weltlage“ propagiert er ausgerechnet den Spruch „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“. Die Parole findet sich im Gründungsprogramm der NSDAP.
In seinem Brief zur „österlichen Bußzeit 2026“ schreibt Feige, „beim Blick auf die Weltlage könnte einem angst und bange werden“. Konflikte und auch gewalttätige Auseinandersetzungen seien „an der Tagesordnung“.
„Auch in unserer Gesellschaft“, so Feige weiter, „folgt man eher Stimmungen als Argumenten, verbreiten sich Hass und Hetze.“ Menschen aber wären, das habe sich während der DDR und NS-Diktatur gezeigt, „verführ- und manipulierbar“.
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