So wettern deutsche Medien gegen die WM

vor etwa 1 Monat

So wettern deutsche Medien gegen die WM
Bildquelle: NiUS

Das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft fand letzte Woche Donnerstag in Mexiko statt. Weltweit freuen sich Fans über das legendäre Sportevent, das nur alle vier Jahre stattfindet. Überall kommen Menschen aus verschiedenen Ländern vor den Fernsehern, in Bars oder auf den Straßen zusammen, um das Turnier gemeinsam zu feiern. Während die Stimmung weltweit enthusiastisch und fröhlich ist, sieht es in Deutschland anders aus: Hier wettern und warnen Medien vor einer angeblich rassistischen WM.

Das Format „Deutschrap Ideal“, das vom gebührenfinanzierten Hessischen Rundfunk betrieben wird, bewarb am Donnerstag auf Instagram den Song „Deutschlandfahne“ des Deutschrappers „Pimf“.

In dem Beitrag behauptet das öffentlich-rechtliche Format, „Pimf“ kritisiere in seinem Song die „Schattenseiten der WM“ und berichte über „Ausgrenzung und Ablehnung“ im Sport. Das Lied selbst klingt jedoch deutlich drastischer: In dem Song, der vom Hessischen Rundfunk unkritisch beworben wird, heißt es unter anderem: „Du willst endlich wieder stolz sein? Worauf?“, „Da sitzen Nazis im Bundestag, Deutschland ist braun“, „Antifa heißt gegen nationale Ideen, ja, ich bin links, fuck Nazis und ACAB“.

Zusätzlich kritisiert der Deutschrapper in dem Anti-WM-Lied, dass Menschen die AfD wählen, Fußballturniere in den USA stattfinden und Asylbewerber in Deutschland vermeintlich nicht mit offenen Armen empfangen würden. Die Devise des linken Rappers, der sich Reichweite durch männlichkeitskritische Songs wie „Boys cry“ erhofft und Zeilen wie „Sag mir, wie sollen echte Männer sein, ich trink heut ein Sekt vielleicht“ rappt, lautet: „Fick auf Public Viewing“.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel