Rentner an die Front – DIW-Fratzschers absurde Pflichtjahr-Forderung

vor 11 Monaten

Rentner an die Front – DIW-Fratzschers absurde Pflichtjahr-Forderung
Bildquelle: Tichys Einblick

Man kennt ihn: Marcel Fratzscher, Dauererklärer der Republik, Stammgast in Talkshows, Garant für politisch erwünschte Botschaften. Jetzt hat der DIW-Chef eine neue Idee: Rentner sollen ein Pflichtjahr leisten. Nicht nur junge Männer sollen zur Bundeswehr oder in den Sozialdienst – auch die Alten sollen ran. Deutschland, das Land ohne Maß und Mitte, diskutiert ernsthaft, ob Senioren künftig Pflegebetten schieben und Kasernen fegen sollen.

Fratzscher inszeniert das als Akt der Generationengerechtigkeit. Die Jungen seien durch Sozialabgaben und Klimafolgen überlastet, also müssten die Alten einspringen. Solidarität durch Zwang. Dabei klingt sein Vorschlag weniger nach ökonomischer Vernunft als nach Arbeitsdienstphantasien im Endstadium eines Staates, der nur noch nach Zwangsmitteln greift, weil er seine Probleme anders nicht mehr lösen kann.

Der Bundeswehr, so meint Fratzscher, könnten Rentner mit ihren „technischen Fähigkeiten“ helfen. Ein groteskes Bild: Die 70-Jährige am Funkgerät, der 75-Jährige beim Panzercheck, der pensionierte Lehrer im Schützengraben. Dass die Bundeswehr ein strukturelles Beschaffungs- und Führungsproblem hat, löst man so natürlich nicht – aber man hat einen neuen, originellen Vorschlag gemacht.

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