Was bei anderen Autobauern schon passiert ist, schlägt jetzt bei den Ford Werken in Köln durch: Wegen schwacher Nachfrage nach Elektrofahrzeugen verschärft der Autobauer Ford seinen Sparkurs und streicht 1000 Stellen.
Das Unternehmen in Köln teilte mit, dass man im Januar vom bisherigen Zwei-Schichten-System auf Ein-Schicht-Betrieb umstelle. Schon vor knapp einem Jahr hatte das Management einen Sparplan verkündet, der zu scharfen Protesten und zum ersten Streik in der Geschichte der Kölner Ford-Werke geführt hatte. Erst kürzlich hatten die Beschäftigten diesen Sparplan zähneknirschend akzeptiert, berichtet die Berliner Zeitung.
Schon im nächsten Januar soll die Zahl der Arbeitsplätze reduziert sein. Sollten die Pläne umgesetzt werden, hätte Ford in gut zwei Jahren nur noch etwa 7.600 Beschäftigte. Ende des vergangenen Jahrzehnts waren es rund 20.000 gewesen.
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV










