Fokus auf Instandhaltung statt Wachstum: Stimmung in der Hamburger Wirtschaft verschlechtert sich im dritten Quartal

vor 9 Monaten

Fokus auf Instandhaltung statt Wachstum: Stimmung in der Hamburger Wirtschaft verschlechtert sich im dritten Quartal
Bildquelle: Apollo News

Noch bevor ein Teil der Hamburger dafür votierte, dass ihre Stadt bereits 2040 klimaneutral sein soll, war die Stimmung bei den Unternehmen schlecht. Das geht aus einer Befragung der Industrie- und Handelskammer Hamburg hervor, deren Ergebnisse am Donnerstag veröffentlicht wurden. Zwei Drittel der befragten Unternehmen nennen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als ihr größtes Geschäftsrisiko.

Malte Heyne, der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, erklärte in einer Pressemitteilung: „Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen belasten die Hamburger Wirtschaft immer stärker. Unsere Unternehmen senden ein klares Alarmsignal.“ Und weiter: „Hinzu kommt: Im Befragungszeitraum waren weder der Stopp der A26-Ost noch der Ausgang des sogenannten Zukunftsentscheids berücksichtigt – zwei Entwicklungen, die zusätzliche Unsicherheit für die Unternehmen mit sich bringen.“

Die Zukunftsfähigkeit der Stadt hängt davon ab, dass es grüne, grundlastfähige und günstige Energie gibt. Zwischen dem 18. September und dem 6. Oktober wurden 587 Antworten von Unternehmen ausgewertet. 29 Prozent der Befragten gaben an, weniger investieren zu wollen. Die Hälfte will im gleichen Umfang investieren. Allerdings investieren viele laut Handelskammer, um die Technik instandzuhalten oder um Abläufe effizienter zu machen und so Kosten zu senken.

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