„Unsere Bundestagsabgeordneten müssen den Mut haben, sich offen gegen Olaf Scholz zu positionieren!“ – das schreibt der SPD-Bürgermeister Jürgen Heitmüller aus Irxleben (Sachsen-Anhalt) in einer Mail an seinen Ortsverband. Laut Bild will er sich „einer führungslosen und entkoppelten Parteispitze“ nicht anschließen – er werde keinen Wahlkampf für die „sozialdemokratische Partei Scholz“ machen.
Der 70-Jährige, der auch Vorsitzender des SPD-Ortsvereins in Hohe Börde ist, sagt der Bild, dass Olaf Scholz nicht nur bei ihm, sondern „an der Basis“ in der Kritik stehe. Die meisten SPD’ler würden sich nur nicht trauen, das offen auszusprechen, weil sie persönliche Nachteile fürchten würden.
Heitmüller hätte sich Pistorius als Spitzenkandidaten der SPD gewünscht – er versteht nicht, warum es für die Parteispitze offenbar „keine Bedeutung“ habe, dass „selbst Alice Weidel bei den Wählern beliebter ist als Olaf Scholz“. Eine Parteiführung, die so handelt, sei für ihn „bedeutungslos!“
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