Ex-Ferrari-Boss Montezemolo entlarvt das traurige Schicksal europäischer Automobilkunst

vor etwa 2 Monaten

Ex-Ferrari-Boss Montezemolo entlarvt das traurige Schicksal europäischer Automobilkunst
Bildquelle: NiUS

Ferrari wagt den Schritt, vor dem viele Fans der Marke lange gezittert haben: Mit dem „Luce“ präsentiert der Hersteller aus Maranello sein erstes rein batterieelektrisches Serienmodell. Der Name bedeutet auf Italienisch „Licht“ – und soll offenbar signalisieren, dass Ferrari seine Zukunft nicht nur im Klang großer Verbrennungsmotoren sieht.

Auf dem Papier ist der Luce keinesfalls emotionslos: Vier Elektromotoren liefern zusammen 772 kW, also mehr als 1.000 PS. Der Fünfsitzer beschleunigt in 2,5 Sekunden auf Tempo 100, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 310 km/h und soll mit seiner 122-kWh-Batterie rund 530 Kilometer weit kommen. Geladen wird über eine 800-Volt-Architektur mit bis zu 350 kW. Der Preis: rund 550.000 Euro.

Markant: Die Scheibenwischer des Luce ruhen an den A-Säulen

Doch der Luce ist kein klassischer Ferrari-Sportwagen. Er ist ein Viertürer mit fünf Sitzen, hoher Alltagstauglichkeit und einem Design, das bewusst mit Ferrari-Traditionen bricht – weniger Rennwagen, mehr Luxusobjekt. Ferrari entfernt sich damit von seiner eigenen DNA: Motorensound, flache Silhouette, aggressive Sportwagenoptik. Auch Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo äußerte sich skeptisch und warnte sinngemäß vor einem Schaden für den Mythos Ferrari:

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