Wer ein Auto führt, muss sich Drogentests unterziehen. Wer ein Land führt, auch, fordert der Internationale Wirtschaftssenat, eine hochrangige Denkfabrik mit Sitz im Berliner Regierungsviertel.
„Wer in höchsten politischen oder staatlichen Positionen Verantwortung trägt, entscheidet über Milliardenbeträge, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, nationale Sicherheit und internationale Beziehungen – und in Krisensituationen mitunter über Fragen von existenzieller Tragweite“, heißt es in einem offenen Brief an die Bundesregierung, der NIUS vorliegt.
„Führung verlangt Unabhängigkeit und uneingeschränkte Entscheidungsfähigkeit“, sagt Peter Nußbaum, Vorstandsvorsitzender des Internationalen Wirtschaftssenats, zu NIUS. Es gebe keinen konkreten Anlass für diese Forderung und solle auch nicht als Unterverdachtstellung verstanden werden, sondern sei eine ganz grundsätzliche Überlegung.
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