Der Wiener Theologieprofessor Ulrich Körtner ist entsetzt. „Österreich befindet sich politisch in schweren Gewässern. Alle Versuche, den rechtsextremen Politiker Herbert Kickl und seine FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) von der Macht im Bund fernzuhalten, sind gescheitert.“ Körtner ist nicht nur der Meinung, dass die FPÖ schlechte Lösungen und schlechte Politiker hat. Darüber hinaus stellt er die Christlichkeit dieser Partei in Frage. Die Begründung des Theologieprofessors für diese krasse Einstufung ist erstaunlich:
„Im Wahlkampf ließ Kickl den Slogan plakatieren: ‚Euer Wille geschehe’. Mit der Christlichkeit einer Partei, die so das Vaterunser pervertiert, ist es nicht weit her.“
„Prüfet alles und das Gute behaltet“ (1. Thess 5,21), fordert die ökumenische Jahreslosung 2025 alle Christen auf. Also will ich mal Körtners Vorwurf prüfen. Pervertiert die FPÖ gotteslästerlich das Vaterunser?
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