Angst, Einsamkeit, keine Reisemöglichkeiten, Mangelwirtschaft: Mit einem skurrilen Dystopie-Video wirbt das EU-Parlament für die Europäische Union. Am Samstag wird der „Europatag“ gefeiert, weil am 9. Mai 1950 der französische Außenminister Robert Schuman eine Rede hielt, in der er sich für eine vertiefte Zusammenarbeit in Europa aussprach. Diese Rede gilt als Geburtsstunde der Union.
„Manchmal nehmen wir die EU als selbstverständlich hin. Stellen Sie sich aber Europa ohne die EU vor. Was wäre, wenn die Dinge, die uns still und leise jeden Tag schützen und stärken, plötzlich verschwänden?“, heißt es im Beitrag des EU-Parlaments. In dem knapp einminütigen Werbespot wacht eine junge Frau panisch nach dem Klingeln des Weckers auf. Die Szene ist in dunklen Farben gehalten. Sie tastet nach der anderen Seite des Bettes – diese ist leer. Ängstlich fragt sie nach ihrem Freund Daniel, doch es kommt keine Antwort.
Sie schaltet den Fernseher ein. In einer Nachrichtensendung heißt es, dass die Menschen fünf Stunden an der Grenze zu Lettland stehen, um ins Nachbarland Estland reisen zu können. In einem Zeitungsartikel wird vorgeschlagen, dass die europäischen Länder angesichts der zunehmenden weltweiten Unsicherheit eine Union gründen sollten. Die junge Frau hat Teile für ihre Autoreparatur bestellt, doch diese hängen im Zoll fest. Ein Paket mit etwas Zerbrechlichem wird achtlos vor die Tür geworfen. Zurückschicken kann sie es nicht.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










