Prinzip EU: Krisen sind unser Machtfutter

vor 8 Monaten

Prinzip EU: Krisen sind unser Machtfutter
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Geschichte der EU ist eine Geschichte der Krisen. Genauer, wie sie Krisen für die eigenen Interessen instrumentalisiert. Denn ohne Krisen, die zu der Zeit, in der sie stattfanden, immer als existentielle Bedrohung wahrgenommen worden waren, wären die jeweiligen Verträge, in der sich europäische Staaten erst zur EWG und später zur EU zusammengeschlossen haben, nicht, oder erst später, wahrscheinlich jedoch nicht in dieser weitreichenden Form möglich gewesen. Wer Angst hat, glaubt sich in der Gruppe besser aufgehoben und akzeptiert Machtverschiebungen, denen er ohne Angst nicht zustimmte.

Die Befürworter der europäischen Einigung wussten immer das Momentum, dass die Angst solcher existenziellen Krisen bedeutet, für ihre Sache maximal auszunutzen. Daher wollen die Befürworter der Vereinigten Staaten von Europa die einmalige Gelegenheit, die ihnen der Krieg in der Ukraine bietet, auf keinen Fall versäumen. Die Tausenden toter junger Ukrainer und Russen, die jeder Tag Krieg mehr fordert, sind deshalb aus der zynischen Sicht der EU-Staats-Träumer zu vernachlässigen.

Allerdings läuft den EU-Staats-Protagonisten trotz, oder gerade wegen ihres Pro-Kriegs-Handelns, die Zeit davon. Denn ihr Handeln wirkt in gegensätzliche Richtungen. Um so verbissener die EU-Führer im Inneren der EU Meinungsfreiheit durch Zensur und Denunziationsnetzwerke einschränken, und um so verbissener sie mit ihrer öko-sozialistischen und planwirtschaftlichen Weltrettungsideologie die Wirtschaft knebeln und aus der EU raustreiben, um so mächtiger werden sie in der EU, aber umso unbedeutender wird die EU in der Welt. Wirtschaftlich und politisch.

Deshalb ist ist zu vermuten, sollten die “Vereinigten Staaten von Europa” einmal tatsächlich entstanden sein, wird diese EU nichts weiter nehr sein als der heruntergekommene, verarmte und zu vernachlässigende geografische Endpunkt eines von China dominierten Handelsnetzes.

Christopher Booker und Richard North haben dieses Sichdienstbarmachen von Krisen der EU-Befürworter in “The Great Deception” ausführlich beschrieben. Hier sind die wichtigsten Verträge und die ihnen vorangehenden Krisen aufgezählt.

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