Erster Moschee-Neubau in Ostdeutschland wird eröffnet

vor 5 Monaten

Erster Moschee-Neubau in Ostdeutschland wird eröffnet
Bildquelle: Apollo News

Am Samstag wird im Erfurter Stadtteil Marbach der erste Moscheeneubau in Ostdeutschland außerhalb Berlins eröffnet. Zur Eröffnungsfeier werden Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow sowie der katholische Bischof Ulrich Neymeyr und der evangelische Bischof Friedrich Kramer erwartet. Wie Welt berichtet, werden auch Vertreter der jüdischen Gemeinde erwartet. Die Moschee sowie ein Wohnhaus für den Imam werden von der Ahmadiyya-Gemeinde genutzt und sind vollständig spendenfinanziert.

Der Grundstein wurde 2018 gelegt, und im vergangenen Jahr wurde das Gebäude fertiggestellt. Die Mahmood-Moschee hat ein acht Meter hohes Zierminarett und eine sandfarbene Fassade. Von dem Zierminarett kann allerdings laut der Thüringer Allgemeinen kein Muezzin-Ruf erklingen, weil das Minarett zu klein ist. Bereits vor und auch während der Bauzeit kam es immer wieder zu Protesten und Anfeindungen. So wurden beispielsweise Schweinekadaver aufgespießt und auf dem Grundstück aufgestellt, ebenso Holzkreuze. Als 2016 die Baupläne bekannt wurden, gab es eine Gegendemonstration mit 700 Teilnehmern.

„Die meisten Menschen, die gegen die Moschee protestieren, wissen nichts über uns“, sagt der Gemeindesprecher Mohammad Suleman Malik gegenüber der Thüringer Allgemeinen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel