Erbschaftsteuerpläne der Sozialdemokraten: Die SPD will den Mittelstand ruinieren

vor 3 Monaten

Erbschaftsteuerpläne der Sozialdemokraten: Die SPD will den Mittelstand ruinieren
Bildquelle: NiUS

Die SPD ist dabei, den funktionierenden Rest der deutschen Wirtschaft zu zerstören. Das wird am überzogenen Mindestlohn deutlich (13,90 Euro seit Januar 2026; 14,60 Euro ab Januar 2027), der Gastronomie, Hotellerie und Dienstleistern das Wasser abgräbt. Das ist an ihrer Energie- und Industriepolitik zu sehen, wo sie den Ausstieg aus fossilen Energien um jeden Preis vorantreibt, egal was Strom, Diesel und Erdgas kosten. Und das zeigt sich aktuell an den Plänen der SPD, die Betriebsvermögen von Familienunternehmen beim Vererben massiv höher zu besteuern. Dazu hat die SPD Mitte Januar 2026 ein Steuerkonzept vorgelegt, das, sollte es so umgesetzt werden, den deutschen Mittelstand ruinieren wird.

Es ist schon länger klar, dass der SPD von heute die Wirtschaft egal ist. Das war nicht immer so. Der SPD-Wirtschaftsminister Karl Schiller (1966–1972) sowie die SPD-Kanzler Helmut Schmidt (1974–1982) und Gerhard Schröder (1998–2005) verfügten über erhebliche wirtschaftspolitische Kompetenz und waren deshalb für breite Schichten wählbar. Aber die linke Rückwärtsideologisierung der Partei nach Schröder durch Andrea Nahles (Generalsekretärin 2009–2013, Bundesministerin für Arbeit und Soziales 2013–2017, Parteivorsitzende 2018–2019), Saskia Esken (Parteivorsitzende 2019 bis 2025) und insbesondere Kevin Kühnert (Juso-Vorsitzender 2017–2021, Generalsekretär 2021–2024) hat die Partei dazu gebracht, jeden Pragmatismus in der Wirtschaftspolitik aufzugeben und einen straffen Linkskurs zu verfolgen, der Kollektivierung, die Enteignung von Wohnimmobilien und ein ruinöses Mindestlohnniveau propagiert.

SPD-Kanzler Helmut Schmidt

Der Zerstörungswille in den Köpfen der SPD-Ideologen erstreckt sich inzwischen aber nicht mehr nur auf die Großkonzerne, die die SPD ja seit Jahrzehnten bekämpft, sondern auch auf den Mittelstand. Jetzt, da bei den DAX-Konzernen immer weniger zu holen ist, weil sie im Ausland versteuern und im Inland Arbeitsplätze abbauen, dämmert es den Chefideologen der SPD, dass es ja auch noch den deutschen Mittelstand gibt. Und der verfügt über massenhaft Grundstücke, Werkstätten, Maschinen, Anlagen, Fertigungshallen und Büros – enorme Vermögenswerte, die sich über die Erbschaftsteuer kräftig abschöpfen lassen, um damit die Löcher im deutschen Haushalt, die jedes Jahr größer werden, zu stopfen.

Und damit diese Pläne auch tatsächlich funktionieren, haben sich die SPD-Spitzen ein Paket von Maßnahmen ausgedacht, wie man hart arbeitenden Familienunternehmern im Namen eines wiederentdeckten Klassenkampfes arm gegen reich ihr Geld abnehmen kann.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel