Zu den nicht immer logischen Reflexen einer stramm-linken Haltung gehört es, Elon Musk für gefährlich, irre oder schlicht zu mächtig zu halten. Besonders übel genommen hat man es Elon Musk, dass er 2022 die Social-Media-Plattform Twitter übernahm und sie in X umbenannte. Gründer Jack Dorsey übrigens gab seine Erfindung gerne an Musk ab. Ihm schienen die Zensurvorgaben, die ihm vor allem Zuge der Corona-Krise von Geheimdiensten auf Twitter zugekommen waren, über den Kopf gewachsen zu sein. Seit Musks Übernahme herrscht auf X wieder freie Rede, was viele Linke zur Abwanderung in Blinddärme der Social-Media-Welt wie Bluesky oder Mastodon veranlasste.
Für blankes Entsetzen sorgte dann Musks Einmischung in die deutsche Bundestagswahl. „Only the AfD can save Germany“. Dabei ist Elon Musk vermutlich einer der netteren amerikanischen Tech-Milliardäre – zumindest wirkt er menschlicher. Musk war nie auf Epstein Island, hat anders als Bill Gates auch keine Stiftung, die eine fragwürdige Impf-Agenda verfolgt. Die Tatsache, dass Musk hin und wieder Drogen nimmt und 14 Kinder von vier Frauen hat, deuten eher daraufhin, dass der Ausnahme-Unternehmer ein freier Radikaler ist, der in keine Schublade passt, dem aber immer wieder unglaubliche Dinge gelingen.
Und dazu zählt auch, als erster Unternehmer den Raumflug erfolgreich kommerzialiert zu haben. Am 16. Juni wird die Aktie von SpaxeX an den Handel gehen. Das Unternehmen plant ein Emissionsvolumen von rund 75 Milliarden US-Dollar – ein Betrag, der selbst die bisherigen Rekorde weit in den Schatten stellen würde. Damit könnte SpaceX nicht nur zum größten IPO aller Zeiten avancieren, sondern auch die Bewertungsschwelle von zwei Billionen Dollar überschreiten. Musk könnte damit der erste Billionär werden.
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