Die Bundespolizei hat dem Bundessprecher der Identitären Bewegung Deutschland, Maximilian Märkl, auf dem Münchner Flughafen die Ausreise nach Portugal untersagt. Märkl wollte in der Hafenstadt Porto am zweiten europäischen Remigrations-Gipfel teilnehmen.
Begründet wird die Ausreiseverweigerung mit dem Passgesetz: Der Auftritt des patriotischen Aktivisten hätte dem Ansehen der Bundesrepublik schaden können. Die Maßnahme sei von der zuständigen Bundespolizeiinspektion als sogenannter Verwaltungsakt angeordnet worden, hieß es. Der deutsche Identitären-Sprecher spricht von „roher Repression“.
Märkl wollte am Samstag (30. Mai) in Porto eine Podiumsdiskussion moderieren. Beim Remigrations-Gipfel, dem zweiten seiner Art nach Mailand im Vorjahr, treten Vertreter rechter und migrationskritischer Gruppen aus mehreren europäischen Ländern auf.
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