„Bei möglichen Modellvorhaben wäre ich persönlich offen, aber nur unter sehr strengen Bedingungen“ – der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrick Streeck, ist offen für eine Legalisierung des Verkaufs von Cannabis in Pilotprojekten. Das erklärte der CDU-Politiker gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Die Bedingungen dafür seien Streeck zufolge: „keine Normalisierung, keine kommerzielle Ausweitung, keine Werbung, keine Abgabe an junge Erwachsene“. Der CDU-Politiker konkretisiert seine Vorstellung: „Denkbar wären sehr begrenzte Mengen, etwa fünf Gramm, eine Abgabe nur an Menschen über 25 und eine enge wissenschaftliche Begleitung.“
Als Begründung für seine Forderung führt der Drogenbeauftragte an, dass schließlich bereits fünf Millionen Menschen in Deutschland Cannabis konsumieren. Es würde nicht helfen, das von der Ampel-Regierung verabschiedete Gesetz zur Teillegalisierung von Cannabis „entweder schönzureden oder so zu tun, als könne man die Entwicklung einfach zurückdrehen“, erklärt Streeck.
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