Eine Mehrheit der Deutschen glaubt, „dass die selbstauferlegte Energiepolitik zum Schutze des Klimas die westliche Bevölkerung verarmen“ lasse. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA, die Geschäftsführer Hermann Binkert auf YouTube vorgestellt hat. In der Befragung wurden drei Thesen aufgegriffen, die US-Außenminister Marco Rubio bei der Münchner Sicherheitskonferenz geäußert hatte.
Demnach stimmten 43 Prozent der These einer Verarmung durch die Energiewende zu, nur 35 Prozent verneinten. Die restlichen Befragten konnten oder wollten keine Antwort geben. Zwei weitere Punkte aus Rubios Rede hat das Institut repräsentativ abgefragt. So bekannte dieser – in den Worten der INSA-Fragestellung – „die Auslagerung der Produktion ins Ausland“ habe „westliche Länder geschwächt und abhängig von ausländischen Konkurrenten gemacht“. Beide Teile der These wurden den Befragten auch gesondert als Antwortmöglichkeiten gegeben.
Sowohl eine wirtschaftliche Schwächung als auch die Abhängigkeit von ausländischen Konkurrenten sehen 31 Prozent. Nur von einer wirtschaftlichen Schwächung gingen 29 Prozent aus; insgesamt sind es also 60 Prozent, die an eine Schwächung glauben. Nur von einer Abhängigkeit vom Ausland gehen dagegen 19 Prozent aus; zusammen mit den 31 Prozent sind das 50 Prozent für den zweiten Teil der These. Nur zehn Prozent lehnten beide Ideen grundsätzlich ab.
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