In Deutschland lässt sich mit der Unterbringung von Migranten inzwischen mehr Geld verdienen als mit der Versorgung von pflegebedürftigen Senioren. Eine unbequeme Wahrheit, die zunehmend Konsequenzen zeitigt – etwa wenn Altenheime geschlossen, abgerissen, umgebaut werden, um Platz für lukrativere Flüchtlingsunterkünfte zu schaffen. Die Logik dahinter ist brutal, aber – aufgrund der politischen Rahmenbedingungen – wirtschaftlich durchaus rational.
Der Grund liegt in der Struktur staatlicher Finanzierung: Während Pflegeheime aufwendig reguliert und finanziell oft nur am Limit betrieben werden können, locken im Bereich der Flüchtlingsunterbringung satte Pauschalen – bei gleichzeitig geringen Anforderungen.
So bekommen kreisangehörige Kommunen in Nordrhein-Westfalen seit 2024 monatlich 1.013 Euro pro untergebrachtem Flüchtling, kreisfreie Städte sogar 1.303 Euro. In Brandenburg liegt die monatliche Pauschale bei 768 Euro, in Niedersachsen immerhin noch bei 516 Euro. Diese Beträge gelten pro Person und pro Monat – unabhängig von Alter, Gesundheitszustand oder Betreuungsaufwand.
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