DFB-Vizepräsident fordert weiter WM-Boykott

vor 6 Monaten

DFB-Vizepräsident fordert weiter WM-Boykott
Bildquelle: Tichys Einblick

Dieser Text wird sehr wahrscheinlich auch alle Nicht-Fußballfans interessieren. Denn in Wahrheit handelt er nur oberflächlich vom Sport mit dem runden Leder.

Tatsächlich handelt er von einer ultralinken, selbstgerechten Kaste, die nach dem Vorbild der englischen Puritaner alles unterdrücken will, was sie nicht mag.

Der Name Oke Göttlich ist den meisten Bundesbürgern unbekannt. In Kreisen des deutschen Profi-Fußballs kennt man ihn allerdings. Hauptberuflich ist der 50-Jährige ein selbstständiger Musikproduzent, ansonsten ist er Multifunktionär: Vorsitzender beim Verband unabhängiger Musikunternehmen, Präsident des Erstliga-Clubs FC St. Pauli. Und Vizepräsident beim Deutschen Fußball-Bund DFB.

Der DFB ist als Dachverband von 24.000 Fußballvereinen mit zusammen mehr als acht Millionen Mitgliedern der größte nationale Sportfachverband der Welt – und ein anerkannter Intrigantenstadl mit Sitz in Frankfurt am Main. Irgendwann wurde es den großen Profi-Clubs zu dumm mit diesen selbstverliebten, amateurhaften Bürokraten, und sie gründeten die Deutsche Fußball-Liga (DFL). Die ist seitdem für den Spielbetrieb in der Bundesliga zuständig.

Der DFB allerdings betreibt sozusagen weiter die Deutsche Nationalmannschaft. Das wird nun zunehmend zum Problem.

Denn längst haben politische Aktivisten erkannt, dass Fußball in Deutschland nicht nur ein ökonomischer, sondern auch ein wichtiger gesellschaftlicher Faktor ist. Außer im TV bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten lässt sich fast nirgendwo das Großprojekt einer linken Volksumerziehung so effizient umsetzen. Immerhin kommen insgesamt etwa 30 Millionen Zuschauer in die deutschen Stadien – jedes Jahr.

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