Deutschland ist zäh; leider, wie Angela Merkel oder Robert Habeck wohl hinzusetzen würden. Hatte Frau Merkel die Deutschlandfahne, die ihr ein Verehrer in die Hand gedrückt hatte, denn nicht schnell wieder verschwinden lassen? Und hatte Habeck sich nicht öffentlich zu seiner Sehnsucht nach einer Welt ohne Deutschland bekannt? Die beiden waren ihrem Ziel, Deutschland abzuschaffen, schon so nah gekommen; und nun dies: ein Deutschland-Ticket, nach dem sich die Leute reißen. Und als wäre das nicht schon fatal genug, setzt die SPD noch eins drauf und erfindet den Deutschland-Korb.
Wie soll man das nennen? Nationalismus, Chauvinismus, Rassismus? Oder gleich „Faschismus!“ rufen und den Verfassungsschutz alarmieren?
Dass es sich hier um etwas Neues handelt, liegt auf der Hand. Wie man die Wirtschaft mit einem Wust von Plänen – daher der Name Planwirtschaft – vom Angebot her ruiniert, hat der real existierende Sozialismus vorgemacht; wie man mit Unternehmern verfährt, weiß die SPD also ganz gut. Doch hier sind nicht die Unternehmer die Gegner, sondern die Kunden. Beim Deutschland-Korb geht es um die Nachfrageseite, und damit stellt sich die alte Frage neu, nämlich so: Wie entmündige, demütige, kujoniere ich die Verbraucher? Am besten so, dass sie den Schlag gar nicht bemerken, am Ende auch noch dankbar dafür sind? Nach dem Muster von Daniel Günther also, der die Zensur ja nicht im Namen der Zensur, sondern im Namen der Freiheit pries?
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