Fußballweltmeisterschaft: Nmecha und Tah beten gemeinsam mit Spielern der gegnerischen Mannschaft

vor etwa 1 Monat

Fußballweltmeisterschaft: Nmecha und Tah beten gemeinsam mit Spielern der gegnerischen Mannschaft
Bildquelle: Tichys Einblick

„Im Spiel sind wir Gegner, aber nach dem Spiel sind wir alle Christen“, erklärte Nationalspieler Felix Nmecha vor laufender Kamera nach der Partie gegen Curaçao, die Deutschland souverän mit 7:1 gewann.

Gemeinsam mit Johanthan Tah hatten sich er und einige Spieler der gegnerischen Mannschaft nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld zusammengefunden und gemeinsam gebetet. Auch während des Spiels hatte Nmecha seinen Glauben öffentlich demonstriert: Nachdem er in der 6. Minute ein Tor erzielt hatte, kniete er am Spielfeldrand nieder und setzte eine imaginäre Krone ab. Eine Geste, die andeutet, den Erfolg, den er Gott verdankt, diesem wiederum „darzubringen“.

Während es für Spieler katholischer Nationen nicht unüblich ist, sich öffentlich zu bekreuzigen und auf diese Weise auf dem Spielfeld Bitte und Dank zu äußern, ist eine derart demonstrative Zurschaustellung des eigenen Glaubens in Deutschland eher unüblich. Allerdings ist es nicht das erste Mal, dass Nmecha seine Überzeugungen offensiv vertritt.

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