Deutschland will eine grundlegende Rentenreform. Dies geht aus einer Umfrage von Civey im Auftrag der Funke-Mediengruppe hervor. Laut der Umfrage sprechen sich 82 Prozent der Deutschen für eine grundlegende Reform der Rente aus, während neun Prozent dagegen sind. Weitere neun Prozent sind unentschieden. Doch der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz trauen lediglich 20 Prozent der Deutschen eine Rentenreform zu, während es 69 Prozent der Deutschen der Koalition nicht zutrauen. Elf Prozent der Befragten waren in dieser Frage unentschieden.
Für eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Beitragsjahre statt an die Lebensjahre sprachen sich 60 Prozent der Deutschen aus, während 24 Prozent dagegen waren und 16 Prozent unentschieden. Den Kreis der Beitragszahler auf Beamte, Selbständige und Politiker auszuweiten, findet hingegen bei 81 Prozent der Deutschen Zustimmung, während sieben Prozent unentschieden und zwölf Prozent dagegen waren.
Die langfristige Sicherung des Rentenniveaus wird lediglich von 23 Prozent der Befragten abgelehnt, während 60 Prozent für die langfristige Sicherung des Rentenniveaus sind und 17 Prozent unentschieden. Daher verwundert es nicht, dass sich 76 Prozent der Befragten gegen Kürzungen bei der Rente aussprechen, während 14 Prozent dafür sind und 10 Prozent unentschieden. Besonders unter Jüngeren herrscht bei dem Vorschlag, die Renten zu kürzen, eine höhere Zustimmung als bei den Älteren. In der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre wird ein solcher Schritt von 37 Prozent der Befragten begrüßt, während in der Altersgruppe 50 bis 64 Jahre lediglich sieben Prozent sich für eine Kürzung der Rente aussprechen.
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