Der Deutsche Beamtenbund (DBB) hat ein Kontaktverbot zur AfD beschlossen. In einem Schreiben des Bundesvorsitzenden Volker Geyer an die Mitglieder des DBB-Bundesvorstands heißt es: „An AfD Vertreterinnen und Vertreter oder Abgeordnete ergehen keine Einladungen und es werden Einladungen von der AfD auch nicht angenommen. Gemeinsame Auftritte, Podien, Erklärungen oder sonstige Formen des politischen Kontaktes mit der AfD oder ihren Gliederungen finden nicht statt.“
Man habe sich in einer Sitzung vom 17. März darauf verständigt, schreibt Geyer in der Mitteilung, dass die DBB-Bundesleitung das Thema Umgang mit der AfD erörtern werde und einen „Beschluss mit Wirkung für den DBB auf Bundesebene fasst, der eine Orientierungshilfe für die Mitgliedsgewerkschaften und Landesbünde ist“.
In einer Sitzung am 31. März 2026 habe man sich dann einstimmig auf folgende Positionierung verständigt: „Mitglied einer Mitgliedsgewerkschaft des DBB kann nur sein, wer sich durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlich demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Landesverfassungen bekennt und für deren Erhalt eintritt. Der dbb lehnt alle Kontakte mit extremistischen Parteien oder Gruppierungen entschieden ab.“
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