Der Verein Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat angekündigt, gegen McDonald’s zu klagen. Denn das Unternehmen habe für Klimaneutralität ab 2050 geworben, „jedoch ohne ausreichend geeignete Maßnahmen und Zwischenziele anzugeben“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Das Landgericht München I soll sich um die Klage kümmern.
„Das Unternehmen warb auf seiner Webseite mit einem vollmundigen Versprechen für die Zukunft: ,klimaneutral‘ ab 2050, inklusive der Lieferkette. Wie dieses Ziel jedoch konkret über das Jahr 2030 hinaus erreicht werden soll, hat McDonald’s unterschlagen“, kritisiert die Umwelthilfe. Es fehle an einem belastbaren Umsetzungsplan und überprüfbaren Zielen zur CO2-Reduktion. McDonald’s wolle „vor allem von einem grünen Image profitieren, statt wirklich nachhaltig zu wirtschaften“, findet der DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch.
McDonald’s Deutschland wiederum reagiert mit einer eigenen Stellungnahme auf die Klage. Das Unternehmen verweist darauf, dass es sich um eine frühere Aussage auf der Webseite des Unternehmens handele. „McDonald’s Deutschland ist der Auffassung, dass die damalige Kommunikation nicht irreführend war“, heißt es. Für Nutzer der Webseite sei klar erkennbar gewesen, dass es sich um eine globale Strategie handele, die durch die „Science Based Targets initiative (SBTi)“ validiert worden sei.
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