Der unerschrockene Gerhard Löwenthal: Als das ZDF noch die Linken beschimpfte

vor 10 Monaten

Der unerschrockene Gerhard Löwenthal: Als das ZDF noch die Linken beschimpfte
Bildquelle: NiUS

Der Skandal um Julia Ruhs, eine der letzten konservativen Stimmen im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen, spitzt sich zu. Das ARD-Reportageformat „Klar“ wird beim NDR nicht mehr mit der Journalistin fortgesetzt, künftig nur noch beim BR. Julia Ruhs wirft dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) „Intrigen“ vor, die zu ihrer Ablösung geführt hätten. Im Podcast „Table Today“ von Table Media sagte sie: „Ich glaube, für den NDR bin ich zu rechts.“

Der Fall Julia Ruhs wirft ein Schlaglicht auf das Zwangsgebühren-Fernsehen in Deutschland: Konservative Stimmen werden nicht mehr geduldet – egal, was die Fernsehverantwortlichen andersartig verlauten lassen. Das öffentliche Erziehungsfernsehen ist ein Spiegelbild derer, die es produzieren: Die meisten bekennen sich zu linker oder grüner Weltanschauung. Sie sind alles andere als Repräsentanten der öffentlichen Meinung. Denn die ist bekanntlich eher konservativ. Aber für diese Weltanschauung gibt es kein Format mehr beim deutschen Fernsehen. Wie war das anders, als ARD und ZDF noch in den Kinderschuhen steckten und ihren Programmauftrag zur ausgewogenen Berichterstattung ernst nahmen.

Von 1969 bis 1987 moderierte Löwenthal das ZDF-Magazin

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