Der Staat verwischt seine Spuren

vor 11 Monaten

Der Staat verwischt seine Spuren
Bildquelle: Tichys Einblick

Im grandiosen Film „Eine Frage der Ehre“ fasst in einer Szene vor einem Militärtribunal der Ankläger, gespielt von Kevin Bacon, die Erkenntnisse zum Tod eines Soldaten zusammen. Er beendet seinen Vortrag mit den Worten:

„Dies sind die Fakten, und sie sind unwidersprochen.“

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Ganz kurzer Rückblick, damit wir alle am selben Punkt loslaufen: Am 11. August 2025 wurde die 16-jährige Liana K. in Friedland vor einen Zug gestoßen. Dringend tatverdächtig ist Muhammad A., ein 31-jähriger Asylbewerber aus dem Irak. Der Mann ist polizeibekannt, gilt als schizophren, benutzte rechtswidrig mehrere Identitäten und hätte zum Zeitpunkt der Tat längst abgeschoben sein müssen.

Dies sind die Fakten, und sie sind unwidersprochen.

Wir kennen diese Fakten allerdings nicht, weil ein pflichtbewusster Staatsanwalt sie bei Gericht vorgetragen hätte. Wir kennen diese Fakten auch nicht, weil die niedersächsische Polizei, unser Freund und Helfer, sie im Zuge einer vertrauensbildenden Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht hätte.

Wir kennen diese Fakten nur, weil beharrliche Journalisten den Hinweisen von engagierten Bürgern nachgegangen sind und Polizei und Staatsanwaltschaft am Ende einfach nicht mehr anders konnten, als die Wahrheit zu sagen.

Am 11. August 2025 werden Polizisten wegen eines randalierenden Mannes zum Bahnhof Friedland gerufen. Es ist Muhammad A., er steht in einer Gruppe von drei Migranten. Der Randalierer führt die Beamten dann selbst zu Liana K. aus dem thüringischen Heiligenstadt, die regungslos am Bahnsteig liegt. Er sagt, ein Güterzug habe das Mädchen an der Bahnsteigkante erfasst. Bei Muhammad A. wird ein Alkoholtest durchgeführt. Die BILD-Zeitung berichtet, dass bei dem Iraker 1,35 Promille gemessen werden.

Nur rund zwei Stunden später, also immer noch am Abend des 11. August 2025, muss die Polizei wieder wegen eines Randalierers ausrücken – diesmal zum Grenzdurchgangslager (GDL) Friedland. Das ist ein Flüchtlingsheim fast direkt nebenan vom Bahnhof Friedland. Die Zeitung „Welt“ berichtet, dass die Beamten den mutmaßlichen Störer schon kennen: Es sei Muhammad A., der dann in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wird.

Als Liana K. starb, telefonierte sie gerade mit ihrem Großvater in der Ukraine. Der musste ihre Schreie mit anhören. Deshalb schließt die Familie auch einen Selbstmord aus. Zudem hatte das Mädchen eben gerade erst überglücklich eine Ausbildung als zahnmedizinische Fachangestellte begonnen.

Dies sind die Fakten, und sie sind unwidersprochen.

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Allerdings waren diese Fakten nicht von Anfang an unwidersprochen. Sehr lange wurden sie geleugnet – ausgerechnet von der Polizei.

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