„Der Faschismus in Deutschland war nie weg“: Reichinnek mobilisiert für Antifa-Blockaden gegen AfD-Parteitag

vor etwa 2 Monaten

„Der Faschismus in Deutschland war nie weg“: Reichinnek mobilisiert für Antifa-Blockaden gegen AfD-Parteitag
Bildquelle: Apollo News

Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek wird immer mehr zum öffentlichen Gesicht und Aushängeschild der Mobilisierungskampagne des Antifa-Aktionsbündnisses „Widersetzen“ für illegale Blockadeaktionen gegen den AfD-Parteitag Anfang Juli in Erfurt. Nachdem sich Reichinnek unlängst an einem Videodreh des Bündnisses beteiligt und um finanzielle Zuwendungen für die Organisation der geplanten Massenaktionen gegen die AfD geworben hat (Apollo News berichtete), hat sie nun mit einem weiteren Videostatement auf Instagram nachgelegt.

Darin bekräftigt die Linken-Politikerin ihre Unterstützung der Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag Anfang Juli in Erfurt und beteiligt sich dabei erneut öffentlich an der Mobilisierung des antifaschistischen Aktionsbündnisses „Widersetzen“. In dem auf Instagram veröffentlichten Videoclip spricht die Politikerin über gesellschaftliche Ungerechtigkeit, Frauenrechte und insbesondere eine aus ihrer Sicht seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute fortbestehende faschistische Kontinuität in Deutschland.

„Ich glaube, die meisten Menschen haben in sich so ein grundlegendes Gerechtigkeitsgefühl“, sagt Reichinnek in dem Video. Die Menschen wollten, „dass es ihnen selber gut geht, aber eben auch den Menschen um sich herum“. Gleichzeitig gebe es in Deutschland aber „Strukturen und Systeme“, die „genau daran arbeiten, dass das nicht so ist. Der Faschismus in Deutschland, der war nie weg“, erklärt Reichinnek.

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