„Decolonizing Christmas“: Erste Kirche will Weihnachten „neu denken“

vor 8 Monaten

„Decolonizing Christmas“: Erste Kirche will Weihnachten „neu denken“
Bildquelle: NiUS

Wie rassistisch und kolonialistisch ist eigentlich Weihnachten? Unter dem Motto „Decolonizing Christmas – zwischen Traditionen, Religion und Rassismus: Weihnachten neu denken“ klärte die Friedenskirche in Berlin-Charlottenburg am vergangenen Montag genau darüber auf.

Denn eigentlich sei Weihnachten ein Fest der Liebe: „Aber was, wenn die Geschichte, die wir jedes Jahr feiern, auch Geschichten von Macht, Kolonialismus und Diskriminierung erzählt“, fragt die Baptisten-Kirche auf der eigenen Website. Zur Beantwortung wollte man gemeinsam mit „muslimischen und christlichen“ Stimmen in einem „interaktiven Weihnachtsmarkt“ entdecken: „Woher kommen die Bilder, die wir vom ‚Anderen‘ haben? Wie prägt koloniales Denken noch immer unsere religiösen Vorstellungen? Und: Wie können wir Weihnachten gemeinsam dekolonisieren – als Fest für viele?“

Koloniale und diskriminierende Bilder des Weihnachtsfestes wollten die „Freunde und Freundinnen des Berliner Forums der Religionen e.V.“, die den Rassismus-Rundgang veranstalteten, damit sichtbar machen und die Besucher gemeinsam durch die Ausstellung führen.

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