Der Volkswagen-Konzern steht unter erheblichem finanziellem Druck und verschärft deshalb seinen Sparkurs. Vor diesem Hintergrund billigte der Aufsichtsrat am Donnerstagabend einstimmig den vom Vorstand vorgelegten „Zukunftsplan 2030“. Zusätzlich zu den bereits 2024 beschlossenen rund 50.000 Stellenstreichungen in Deutschland sollen konzernweit weitere etwa 50.000 Arbeitsplätze wegfallen (mehr dazu hier).
Wie aus einem internen Vorstandsbeschluss hervorgeht, über den zuerst die Wirtschaftswoche berichtete, soll der Sparkurs jedoch noch weiter reichen und künftig auch das Markenportfolio des Konzerns betreffen. Demnach soll die Marke Seat, die gemeinsam mit Cupra unter dem Dach der Seat S.A. geführt wird, spätestens Ende 2029 auslaufen.
Zur Begründung heißt es in dem Papier: „Eine Fortführung von Seat in der bisherigen Form würde zusätzliche Ressourcen binden, während die strategische Weiterentwicklung innerhalb der Markengruppe Cupra fokussiert werden soll.“ Bestehende Kunden sollen weiterhin betreut und laufende Verträge erfüllt werden, zumindest in den kommenden Jahren. Ein VW-Sprecher wollte den Bericht zwar nicht kommentieren. Auffällig ist jedoch, dass Seat im Konzernplan für 2030 nicht mehr auftaucht.
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