Die Schauspielerin Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vor, sie „virtuell vergewaltigt“ zu haben. An dieser Darstellung, über die der Spiegel vor einer Woche exklusiv berichtete, kommen immer mehr Zweifel auf. Einerseits offenbarte Fernandes am gestrigen Donnerstag in einem Post auf Instagram, dass ihre Schilderungen ausschließlich auf Informationen Dritter beruhen und sie keine gesicherten Informationen darüber hat, ob Ulmen tatsächlich sogenannte Deepfakes von ihr versendete – also KI-generierte pornografische Videos.
Andererseits entpuppt sich die Berichterstattung des Spiegel immer deutlicher als Teil einer linken Kampagne, mit der zahlreiche linke Aktivisten verknüpft sind. So treibt das Justizministerium, zeitlich passend zum Artikel im Spiegel, ein Gesetz für „digitalen Gewaltschutz“ voran, das Kritiker als Angriff auf die Meinungsfreiheit werten.
Das Aktivisten-Netzwerk hinter Collien Fernandes.
Seit Jahren ist Fernandes im linksaktivistischen Milieu vernetzt. So arbeitet sie eng mit HateAid zusammen. Bereits 2023 ließ sie sich mit HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg ablichten, gemeinsam sammelten sie Unterschriften, um das Justizministerium zu strengen Gesetzen gegen Deepfake-Apps zu drängen. Im vergangenen Jahr drehte Fernandes zusammen mit der Organisation eine Kurz-Dokumentation zu dem Thema.
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