Hat sich China im Nahen Osten verkalkuliert?

vor 5 Monaten

Hat sich China im Nahen Osten verkalkuliert?
Bildquelle: Tichys Einblick

Deutschland, Frankreich, UK und die EU sind nicht mehr in der Lage, bei Konflikten einen konstruktiven Beitrag zu leisten. Selbst bei Konflikten in Europa besteht der Beitrag der Willigen nur noch aus Behinderung und Obstruktion von der Seitenlinie. Beim gegenwärtigen Krieg im Iran kommen Deutschland, Frankreich, UK und die EU nicht mehr über widersprüchliche und irrelevante Wortmeldungen aus dem regelbasierten Textbausteinkasten hinaus. Die Analysen im Mainstream über den Nahen Osten haben sich diesem Niveau angepasst.

Spannender sind deshalb Analysen außerhalb Europas. Die Marokkanerin Zineb Riboua, Research Fellow beim Hudson Institute’s Center for Peace and Security, ist auf China, Russland, den Nahen Osten, Nordafrika, den Wettbewerb der Großmächte im Nahen Osten sowie auf die israelisch-arabischen Beziehungen spezialisiert.

Hier Auszüge aus ihrem bemerkenswerten Text „China is Scrambling“.

Laut Riboua sind die Führer der chinesischen Kommunistischen Partei nicht leicht aus der Ruhe zu bringen. Ihre auf genau kalkulierte Mehrdeutigkeit fußende Außenpolitik und eine Wirtschaft, die externe Schocks abzufedern in der Lage ist, hätten Peking eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber Turbulenzen verliehen.

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