Gegen den Bundessprecher der „Identitären Bewegung Deutschland“, Maximilian Märkl, wurde eine Ausreisesperre verhängt, wie er selbst am Donnerstag auf X berichtete. Er soll am Flughafen München festgenommen worden sein, als er das Land verlassen wollte, um zum „Remigration Summit 2026“ in Portugal zu reisen. Begründet worden sein soll die Ausreisesperre damit, dass seine Teilnahme an dem Treffen dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland schaden könnte. Das Verbot soll bis Samstag dauern.
Die Bundespolizei wollte den Fall auf Nachfrage von Apollo News nicht bestätigen. Zuerst fragte die Redaktion telefonisch bei der Pressestelle für die Region Bayern an. Ein Mitarbeiter teilte mit, dass er im System nachschauen müsse, und sagte dann, dass er sich zu dem Sachverhalt „wegen Persönlichkeitsrechten“ nicht äußern dürfe. Auf den Einwand hin, dass der Betroffene die mutmaßliche Ausreisesperre schon selbst öffentlich gemacht hat, wurde erneut auf die Persönlichkeitsrechte verwiesen.
Eine schriftliche Anfrage an die Zentralstelle der Pressestelle blieb bis zum Freitagnachmittag unbeantwortet, ebenso etliche Anrufe. Als die zentrale Pressestelle einmal telefonisch erreichbar war, hieß es, dass man sich darum bemühe, zeitnah zu antworten. Auch das Bundesinnenministerium wollte sich auf Anfrage von Apollo News nicht zu dem konkreten Fall äußern.
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