Bund überlässt die Umweltüberwachung von Windanlagen einfach den Betreibern

vor 10 Monaten

Bund überlässt die Umweltüberwachung von Windanlagen einfach den Betreibern
Bildquelle: Tichys Einblick

Windanlagen sind für die Umweltlobby heilig. Forschungen über deren Risiken werden staatlich kaum unterstützt. Erneuerbare Energien sollen unbeschädigt im rosigen Licht erscheinen. Durch eine Anfrage der Opposition an die Bundesregierung, die Tichys Einblick exklusiv vorliegt, kam jetzt jedoch heraus, dass es in mehr als zwölf Jahren fast 50 Fälle von Umweltverschmutzungen unserer Meere gegeben hat.

Weil die sonst so umweltbewussten Grünen sich nicht um Umweltschäden durch Windanlagen kümmern, muss es halt die größte Oppositionsfraktion im Bundestag tun. Sie will damit wohl auch ihrem Namen gerecht werden – Alternative für Deutschland.

Neben ungeklärten Problemen mit Infraschall durch Windräder an Land oder auf dem Wasser beschäftigt sich die Umweltlobby auch nicht mit wichtigen Fragen, ob aus dem Boden gestampfte hunderte Windparks für den Klimawandel mitverantwortlich sind. Denn riesige Windräder auf flacher See oder auf Hügelketten können durchaus Windströmungen und Mikroklima verändern. Obendrein sondern die Anlagen giftige Stoffe von ihren Rotorblättern in die Umwelt ab.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Marcel Queckemeyer verwies daher in seiner Regierungsanfrage darauf: „Insbesondere der Einsatz von hydraulischen Pitchsystemen und Generatoren auf Umspannplattformen bringt in ihren Augen das Risiko mit sich, dass Mineralöle, Hydraulikflüssigkeiten oder Kraftstoffe austreten können. Solche Leckagen stellen potenzielle Gefahren für das marine Ökosystem dar.“

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