BSW auch offen für Minderheitsregierung: AfD „muss natürlich in Sachsen-Anhalt Einfluss haben“, sagt Wagenknecht

vor etwa 2 Monaten

BSW auch offen für Minderheitsregierung: AfD „muss natürlich in Sachsen-Anhalt Einfluss haben“, sagt Wagenknecht
Bildquelle: Apollo News

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht will ihr kriselndes Bündnis in Sachsen-Anhalt in den Landtag führen – und Königsmacherin werden. Ein klares Ziel gelobt Wagenknecht schonmal aus: „Auf jeden Fall muss die CDU dieses Amt verlieren“, sagte die Ex-Linken-Politikerin im Interview mit Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart. „Wir wollen alles daran setzen, dass es keinen neuen CDU-Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt gibt.“

„Unser Ziel ist ein überparteilicher Ministerpräsident“, erklärte die Politikerin. „Wir wollen, dass alle Parteien und alle Kräfte einbezogen werden. Wir sagen aber auch ganz klar: eine Partei, die von 30, 40 Prozent gewählt wird, die muss natürlich in Zukunft in Sachsen-Anhalt auch Einfluss haben“, fuhr Wagenknecht mit Blick auf die AfD fort.

Die Partei polarisiere jedoch. „Knapp die Hälfte der Menschen wollen sicherlich Herrn Siegmund“, sagte Wagenknecht über den aussichtsreichen AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt. Doch mindestens genauso viele wollten ihn nicht, führte sie weiter aus. „Wenn man das Land zusammenführen will, dann sollte man sich überlegen, ob es nicht eine Persönlichkeit gibt, die tatsächlich von den Wählern unterschiedlicher Lager akzeptiert ist“.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel