Kaputte Brücken, marode Straßen und Bahnlinien – und der Sozialstaat wackelt

vor etwa 2 Monaten

Kaputte Brücken, marode Straßen und Bahnlinien – und der Sozialstaat wackelt
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Kaputte Brücken, marode Straßen, Bahnlinien – das ganze Sozialsystem: Pflege-, Gesundheits- und Rentensystem pleite. Flickenteppich wäre geschönt, wo wie bei Bonner Nordbrücke nichts mehr zu flicken ist, sondern nur noch wie bei anderen Brücken vorher, spregen, abreissen, neu bauen – was Jahre bedeutet, vielleicht fünf oder zehn. Es knirscht und knackt auf der BRD-Titanic, die Bordkapelle der Einheits-Meinungs-Medien spielt an Oberdeck der politischen Klasse zum Tanz der rundum Versorgten und gute Ausgestatteten auf der Steuerzahler Kosten im Mitteldeck auf, die zugleich auch für die sozialen Drogen der im Unterdeck blechen müssen.

Anstatt sich die Frage zu stellen, welche Rolle die UN überhaupt haben, werfen sich in Deutschland alle Möglichen vor, wer was bei der Bewerbung für einen nicht ständigen Sitz im Sicherheitsrat falsch gemacht hat. In Österreich zeigt sich eine Mischung aus Schadenfreude und Eigenlob. Darüber geht unter, dass es sich bei dem überbezahlten Diplomatenbetrieb um eine Veranstaltung handelt, die nur  sich selbst für bedeutsam hält. – Welche Rolle spielen die UN am Golf, in Gaza und in der Ukraine? Richtig, keine.

Unter der Oberfläche der veröffentlichten Meinung tut sich mehr, als Parteienstaatler wahrnehmen können und wollen. Augen zu und durch ist die unausgesprochene Devise im politmedialen Komplex. Dem möglichen Ausgang der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt sieht der Parteienstaat mit panischem Entsetzen entgegen, erstarrt wie das Kaninchen vor der Schlange.

Große deutsche Stahlwerke müssen wegen der Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn ihre Produktion drosseln (SZ). Baustellen an wichtigen Bahnstrecken in Norddeutschland behindern die Versorgung der Werke durch Güterzüge. Der Stahlkonzern SalzgitterAG aus Niedersachsen musste wegen der Störungen bei Güterzügen die Hochofenproduktion senken. Salzgitter, Deutschlands drittgrößter Stahlhersteller, erhält Eisenerz, Kohle und Schrott per Güterzug.“ Der Stahlkonzern Arcelor-Mittal betreibt Stahlwerke in Hamburg, Bremen und Eisenhüttenstadt. Beim Werk in Brandenburg sei es bereits zu ersten Produktionskürzungen gekommen, weil nicht genug Eisenerz angeliefert wurde. Ursache: das anhaltende Baustellenchaos im norddeutschen Schienennetz. Der Staatskonzern Deutsche Bahn habe die Lage nicht unter Kontrolle und keinen erkennbaren Plan für eine stabile Versorgung.

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